Kambodscha liegt in Südostasien. Immer mehr Rucksack-Touristen bereisen und entdecken das Königreich. Der Staat Kambodscha mit der Hauptstadt Phnom Penh im Süden befindet sich am thailändischen Golf zwischen Vietnam, Thailand und Laos auf der Halbinsel Indonesiens. Kambodschas Küste erstreckt sich über mehr als 400 Kilometer. Mit einer Gesamtfläche von 181.040 km² ist der Staat Kambodscha circa die Hälfte von Deutschland.

Die Landschaft im Reiseland Kambodscha ist durch eine Zentralebene geprägt, die teilweise von Gebirgen umgeben ist. Im Westen von Kambodscha liegt der See mit dem Namen „Tonle Sap“ und durch den Osten fließt der Fluß „Mekong“, dieser zählt zu einer der zehn längsten Flüssen der Erde.

Entstanden ist das Königreich Kambodscha aus dem Reich Kamuja, welches seine Blüte in der Zeit zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert erlebte. Die übergebliebenen Ruinen in Angkor, Banteay Srei, Preah Vihear und Roluos wurden als UNESCO- Weltkulturerbe ernannt. Diese sind trotz der jahrzentelangen Bürgerkriege ab 1953 noch gut erhalten. Unter der Bevölkerung hingegen hinterließen die Kriege zahlreiche Opfer sowie schwere wirtschaftliche Schäden. Die Diktatur der Roten Khmer und der Vietnamkrieg brachten ebenfalls Elend und Leid.

Urlauber, Reisende sowie Rucksack-Touristen finden häufig Interesse an der Kultur sowie der Architektur in Kambodscha. Die Kultur ist überwiegend eine Hinterlassenschaft des alten Khmer-Reichs. In der Architektur sowie in Literatur und Tanz zeigt sich deutlich der indische Einfluss in der vergangenen Zeit. Sie stellt ein für den Tourismus ein Aushängeschild in Kambodscha dar und dient der starken und nationalen Identifikation. Die Pflege von Kultur und Tradition in Kambodscha hat daher einen hohen Stellenwert. Schattenspiele, traditionelle Tänze sowie Musik zeichnen die frühe Ausprägung der eigenständigen Kultur ab. Dies ist heute noch für Besucher des Landes zu sehen, da sie in ursprünglicher Form gepflegt und nur leicht weiterentwickelt wird.

Auch in der Kunst Kambodschas findet seit 1979 eine Wiederbelebung statt. Stupas und Monumente werden mit staatlicher Finanzierung restauriert. Außerdem werden ländliche buddhistische Tempel von lokalen Spenden erneuert. Die zahlreichen Schulen in Phnom Penh für Kunst sind seit der Wiedereröffnung gut besucht und das auch das Nationalmuseum ist ein beliebtes Ziel vieler Reisender im Aktiv-Rucksack-Urlaub. Hier im Museum werden etliche Kunstwerke ausgestellt, die der Zerstörung durch die Roten Khmer entkommen sind. Kambodscha-Touristen können auf einer Reise durch das Land die Vielfalt des Landes, der Kultur und der Vergangenheit miterleben.