Der Staat Malaysia liegt in Süd-Ost-Asien und besteht aus der malaiischen Halbinsel und Ostmalaysia, das auf Borneo liegt. Malaysia bietet tolle Voraussetzungen für eine faszinierende Rucksackreise.
Die ehemalige Kolonie Englands ist seit 1963 unabhängig und hat Individualurlaubern, die nicht nur die typischen Touristenspots besuchen wollen, eine Menge zu bieten.
Die Kultur Malaysias ist beeinflusst von den unterschiedlichen ethnischen Bevölkerungsgruppen, aus denen sich das malaiische Volk zusammensetzt. Etwa 50 Prozent der Einwohner sind Malaien und fast 24 Prozent sind chinesischer Herkunft. Weitere 11 Prozent sind Völker, die schon immer in dem malaiischen gebiet lebten, vor allem Orang Asli und Dayak. Durch die Kolonialisierung gerieten sie an den Rand der Gesellschaft. Aber auch heute noch prägen sie ihre ganz eigene Kultur. Etwa sieben Prozent der Bewohner Malaysias stammen aus Indien. Insgesamt hat Malaysia etwa 28 Millionen Einwohner.
Die bunt gemischten Völker treffen vor allem in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, zusammen. Verwaltungshauptstadt hingegen ist seit 1995 Putrajaya, hier befinden sich fast alle Regierungseinrichtungen. Das Parlament allerdings ist noch in Kuala Lumpur. Andere schöne Anlaufpunkte für Rucksackreisende sind die Städte Johor Bahru, George Town und Ipoh.
Da Malaysia früher eine Britische Kolonie war, ist die Englisch immer noch weit verbreitet. Die offizielle Amtssprache Malaysias nennt sich Bahasa Melayu. Außerdem wird auch Chinesisch gesprochen, sowie viele andere asiatische Sprachen. Auf Rucksack-Touren ist Englisch aber als ausreichend.
In Malaysia gibt es viel zu entdecken, ob im Osten, der wie der Westen eher aus Ebenen an den Küsten besteht oder im Hinterland, das mit tropischem Dschungel bedeckt ist. Der größte Berg Malaysias ist 4000 Meter hoch und befindet sich auf Borneo.