Togo

Die moderne Hauptstadt Lomé des kleinen Landes Togo ist der beste
Ausgangspunkt, das Land zu erkunden.

Nur ein paar Stunden benötigt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um im Norden das Land der Tamberma zu erreichen. Im 17. Jh. legten die Tamberma hier befestigte Wohnanlangen zum Schutz vor ihren Feinden an. Bis heute leben die Menschen in diesen kleinen Burgen, die ausschließlich aus Lehm, Holz und Stroh erbaut wurden. Ein Besuch im Land der Tamberma mit Besichtigung dieser Dörfer ist das Highlight einer Togoreise.

In Togo ist die Religion des Voodoo weit verbreitet. Auf dem Markt in Lomé wird ein für uns Europäer recht außergewöhnliches Sortiment angeboten.

Von Tierhäuten, Tierkörpern bis hin zu Voodoopuppen  gibt es auf dem Markt in Lomé alles,  was für das Praktizieren des Voodoo-Kults benötigt wird. Führer geben Touristen gerne Einblicke in die verschiedensten Praktiken.

Im Westen und Südwesten Togos findet man Wasserfälle und üppige, grüne Vegetation, authentische Dörfer, farbenfrohe Feste und Festivals und bunte, geschäftige Märkte.

Benin

Das kleine, überschaubare Städtchen Porto Novo ist die Hauptstadt des Landes Benin und man schlendert hier eher durch ruhige Straßen, die mit ehemaligen Kolonialbauten gesäumt sind. Die Großstadt Cotonou jedoch ist die Wirtschaftsmetropole Benins.

Das sagenumwobene Königreich Dahomey liegt auf dem heutigen Staatsgebiet Benins. Abomey, die einstige Hauptstadt, beherbergt den Palast der Könige, der besichtigt werden kann.

Ganvié, die größte Pfahlbausiedlung des Kontinents, liegt auf dem Lake Nokoué und wird oft als das Venedig Afrikas bezeichnet. Die Gründer der Stadt erbauten hier, in diesem schwer zugänglichen Gebiet, im 18. Jh. ihre ersten Häuserals Zufluchtsort vor den Sklavenjägern Dahomeys. Ganvié kann heute leicht mit dem Motorboot erreicht und besucht werden.

Ouidah war früher Zentrum des Skalvenhandels und die ehemalige Sklavenroute, die die Gefangenen vom Markt zum Schiff zu Fuß zurücklegen mussten, säumen heute einige Statuen zum Gedenken an diese Zeit. Dieser Weg endet direkt am Meer – am „Tor ohne Wiederkehr“, welches 1992 restauriert wurde. Ouidah ist auch jedes Jahr am 10. Januar Schauplatz des weltgrößten Voodoo Festivals.