Für den Transfer von San Francisco nach Los Angeles sollte man sich definitiv Zeit lassen. Die kurvige Straße direkt am Steilhang über der Küste, die abwechslungsreiche Landschaft und die kleinen Orte, welche man passiert, lassen dem Besucher keine andere Wahl als regelmäßig einen Foto-Stopp oder eine Rast einzulegen.
Der erste Stopp nach San Francisco kann in der „Surf City“ Santa Cruz eingelegt werden. Zum Baden zu kalt, zum Surfen perfekt, so lassen sich die Wasserverhältnisse dieses Örtchens am Pazifik beschreiben. Außerdem findet man mit dem Beachboardwalk einen kleinen Vergnügungspark direkt am Strand
Weiter geht’s nach Carmel, einem sehr ursprünglichen Örtchen mit englisch wirkenden, aus Stein gebauten Häusern. Hier findet man weder eine Leuchtreklame, noch eine Ampel. Wenn man bedenkt, dass man sich in den USA befindet, ist das doch sehr ungewöhnlich. Außerdem startet ab Carmel mit dem Big Sur, der schönste und spektakulärste Abschnitt des Highway No 1.
Folgt man dem weiteren Verlauf des Highways erreicht man früher oder später zwangsläufig San Simeon. Hier empfiehlt sich ein kleiner Abstecher in die Berge zu Hearst Castle, eines der prächtigsten und größten Privatanwesen der Welt, welches sich der Pressemogul Hearst errichten ließ, um hier zu leben und berühmt-berüchtigte Parties zu feiern. Die Anlage vereint römische, ägyptische und griechische Stilrichtungen.
Mit Santa Barbara, Malibu und Santa Monica durchfährt man die klassischen Badeorte der Kalifornischen Riviera. Passende Stichwörter sind wohlhabend, teuer, prominent, schön, reich.